MEP Deutschland

EU JUGENDDIALOG

Im EU-Jugenddialog geht es darum, die Jugendziele der EU unter besonderer Beteiligung junger Menschen umzusetzen.

ALLGEMEIN

Der EU-Jugenddialog (früher Strukturierter Dialog) ist ein Beteiligungsprozess der EU, mit dem junge Menschen (ca. 13–30 Jahre) ihre Anliegen direkt in die europäische Jugendpolitik einbringen können. Grundlage sind die 11 EU Jugendziele.

ERASMUS+ JUGEND

Das MEP-Deutschland hat in den vergangenen Jahren regelmäßig erfolgreich Anträge auf Förderung beim EU-Programm „Erasmusplus Jugend« gestellt. Ziel des Programms ist es, jungen Leuten die Möglichkeit zu geben, Europa hautnah zu erleben und mitzugestalten. Für das MEP besonders geeignet die Erasmus-Aktion »EU-Partizipationsprojekte«. Dabei geht es darum, dem Dialog zwischen Jugendlichen und politischen Entscheidungsträgern eine Struktur zu geben, so dass das, was junge Menschen beizutragen haben, bei Erwachsenen in Institutionen, Politik und Verwaltung Gehör findet und bei der Politikgestaltung ernsthaft berücksichtigt wird.
Junge Menschen sollen als politische Akteure und Experten in eigener Sache ernst genommen  und aktiv in die Politikgestaltung einbezogen werden. So sollen politische Prozesse »geerdet« und besser mit der Lebenswelt von Jugendlichen verknüpft werden.

SCHWERPUNKTTHEMEN

In jedem Jahr gibt es spezielle Schwerpunktthemen. 2025/2026 ist dies das Thema “Die EU an die Jugend heranführen”. Besonders erfolgreich war aber der Jahrgang 2017/18 zum Thema „Die Zukunft der EU-Jugendpolitik“. Wir haben uns dazu speziell dem Thema „Beteiligung Jugendlicher“ angenommen. Es gab zusätzlich  Abstimmungen und Konsultationen unter dem Motto „Du-Europa-Wir“, an denen wir uns ebenso beteiligt haben. Ende April 2018 haben die EU-Jugendminister*innen ein offizielles Ratsdokument mit Empfehlungen für die EU-Mitgliedstaaten und die EU-Kommission verabschiedet, das viele der im EU-Jugenddialog (ehemals Strukturierter Dialog) entwickelten Vorschläge aufgegriffen hat. Resultat waren die elf EU Youth Goals.